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Die Geschichte der Phonographie Nach seiner Erfindung der mechanischen Schallaufnahme und -wiedergabe stellte Thomas Alva Edison im Jahre 1878 seinen Phonographen, ausgestattet mit einer Wachswalze zur Schallspeicherung, der Öffentlichkeit vor. Es gelang Emil Berliner, die sehr anfällige Wachswalze mit Tiefenschrift durch eine kreisrunde, flache Scheibe mit einer spiralförmig geführten Tonrille, genannt 'Schallplatte', zu ersetzen. Entscheidend war hierbei auch, dass die Rillentiefe nur zur Führung der Tonnadel diente, während die Toninformationen in den Flanken der Rille abgetastet wurden. Dieses Verfahren konnte sich nahezu unangefochten bis in die heutige Zeit durchsetzen. Weder die Entwicklung von Dr. Karl Daniels, der 1936 in Berlin erstmals sein Schallband unter der Bezeichnung 'Tefifon' vorstellte, noch die preisgünstige Vermarktung des Magnetbandverfahrens, 'das Tonband', konnten die Schallplatte als populärstes Abspielmedium verdrängen. Erst die Entwicklung der optisch digitalen Schallaufzeichnung 1982 leitete das Ende der marktbeherrschenden Stellung der guten alten Schallplatte ein. |